Alle unsere Tiere

®&© by: Ingrid Waschke

Alle unsere Tiere,

haben wir ins Herz geschlossen.
Egal ob Zwei- oder Vierbeiner, mit und ohne Flügel.
Wir haben geweint, wenn sie krank waren
und getrauert, als sie gestorben sind.
Immer in unserer Erinnerung
bleiben die vielen fröhlichen und glücklichen Stunden,
die wir mit ihnen zusammen erleben durften.

Fische im Aquarium, Echsen im Terrarium,
weiße Mäuse im Kinderzimmer,
ja, liebe Freunde, es kommt noch schlimmer.
Nun sollte es ein Hamster sein,
riesige Augen, ansonsten noch klein.
Ein männliches Jungtier stand zum Kauf,
dann nahm das Schicksal seinen Lauf.
Das Männchen wurde groß und dick,
beschert uns 8-faches Mutterglück.
Wir waren ganz schön angemeiert, doch erst mal haben wir gefeiert.
Die Zeit der Winzlinge war vorbei, kurz darauf kam die Vögelei.


Die Wellensittiche ...

"Buttschi" fraß gern Leberwurst,
bekam davon natürlich Durst,
am liebsten trank er Likör, wehe, es war ein Glas nicht ganz leer.
Sofort hockt er auf dessen Rand, die Welt um ihn herum verschwand,
mit jedem Tropfen, den er nahm, vergrößerte sich sein Größenwahn.
Er hielt sich für einen fliegenden Drachen,
uns verging inzwischen das Lachen,
denn höchstens um zwei Haaresbreiten,
überflog er teure Kostbarkeiten.
Die Möbel waren die Landebahn, mit bewundernswertem Elan
kam er runter, wie geschmiert.
Auf einer Truhe, hochglanzpoliert,
glitschte er bis zum Rand und stand !


Für"Mäxchen" hieß das Paradies:
Haferbrei - und zwar richtig süß.
Kopflos vor Gier flog er immer schneller
und platschte in den vollen Teller.
Gott sei Dank hat er überlebt, allerdings total verklebt.
Gebadet, gefönt, bekam er zum Lohn, eine eigene Portion.


Meerschweinchen in allen Farben,
mussten bei uns auch nicht darben,
so war all die Jahre immer viel los
und dann: wurden die Tiere groß !


Der Schimmel, jeder Zoll eine Dame, "Muskata" war ihr Name,
wusste genau was sie wollte und tat nicht immer was sie sollte.

Sie war uns aber stets gewogen, nie gemein oder verlogen,
hat sich in unsere Herzen gedrängt und uns den Florian geschenkt.

"Florian", der Kasper aller Pferde, brachte Schwung in jede Herde,
seine Fröhlichkeit war bekannt, überall, in Stadt und Land.
Hört er uns seinen Namen rufen,
kommt er sofort, mit donnernden Hufen.
Er hat uns in seinem Leben, Liebe ohne Ende gegeben.


"Amani", ein Bild von einem Gaul, breite Brust und weiches Maul,
nimmt den starken Nacken runter, gnadenlos galoppiert er munter.
Möchte am liebsten immerzu springen,
Pokale mit nach Hause bringen.
Ist freundlich, gehorsam und weise, schmusig und leise.


"Felina", hyggelig wie ein Däne mit kurzer, stehender Mähne,
war sie eine Augenweide. Doch rückte ihr ein Reiter zu Leibe,
war sie willig aber ohne Lust, das ergab Frust.Nun führt sie fast ein Rentnerleben
und muss nicht ständig alles geben.


"Petito", ist in den Flegeljahren,
hat bisher nichts schlechtes erfahren,
gerne greift er nach den Sternen, und muss noch soo viel lernen.Hat einen sagenhaften Gang, biegt sich gut und streckt sich lang,
zeigt beim Springen viel Geschick,
kleiner Petito, ich wünsche Dir Glück.


"Abbatini", bildet sich ein, eine Prinzessin zu sein.
Ihre Haltung; königlich. Hin und wieder opfert sie sich,
lässt gnädig auf sich reiten. Manchmal hat sie Lust zum streiten,
glaubt sie, ein blaues Schild zu entdecken,
kann der Reiter auf ihr verrecken.
Sie schaltet dann total auf stur, tanzt auf den Hinterbeinen nur.Nichts läuft mehr wie geschmiert, trotzdem wird sie hofiert.Kameras erkennt sie von weitem, dann kann sie plötzlich schreiten.
Vom Scheitel bis zu den Füßen; Majestät lässt grüßen.
Manchmal, Prinzessin, baust du Mist,
doch wir lieben dich, so wie du bist.


Zwischendurch traf die Katze "Tiffany" ein,
niedlich, knuddelig, winzig klein.
Im hohen Alter nicht mehr ganz fit,
macht sie dennoch alles mit.Schrieb kürzlich ihre Lebensgeschichte,
wollte nicht warten, bis ich ihr was dichte.
Regiert hier zu Haus, einer Königin gleich,
wir sind die Diener in ihrem Reich.


Der Clou vom ganzen ist unser "Hein",
er schleicht sich in alle Herzen ein.
Zeigt Dankbarkeit bis zum geht-nicht-mehr,
als Baby hatte er es schwer.Ist durch und durch eine Frohnatur, Lebensfreude plus Power pur.
Rennt beim Agility sehr behende,
durch den Tunnel und über die Wände.
Wichtig ist in Heinerles Welt, dass die Familie zusammen hält.
Entfernt sich einer von der Truppe,
ist ihm der schönste Knochen schnuppe.
Außerdem hat er geschnallt, verläuft sich die alte Katze im Wald,muss er sie sanft nach Hause treiben
und dabei jeden Stress vermeiden.
Schau in die treuen Augen rein,
kann dieser Hund ein Schlitzohr sein ?
Und ob !!
Gehen alle aus dem Haus, guckt er aus dem Fenster raus,
gaukelt ständige Wachsamkeit vor
und legt sich stattdessen gemütlich auf's Ohr.


"Petito" hat früh sein Leben verloren,
"Pit" ist für ihn wiedergeboren.
Selbstbewusst, mit sich im reinen,
kann nur für ihn die Sonne scheinen.

"I'm the King", steht auf seiner Stirn,
wer das nicht glaubt, der hat kein Hirn.
Sogar sein Kumpel Hein, sieht das seit langem ein.
Weil er Frieden haben will, hält er meistens still,
treibt es Pit zu bunt, dann wehrt sich Hein, der Hund.

Der eine zeigt, was Kralle ist,
der andere fletscht sein scharfes Gebiss,
dem Zuschauer wird angst und bange,
doch dauert der Kampf nie lange.
Sie teilen sich Punkte, vergeben Noten,
reichen sich freundschaftlich die Pfoten,
vertragen sich ganz schnell wieder,
schließlich sind sie (fast) Brüder.


PS. Tiere kosten Zeit und Geld
und auf manches muss man ihretwegen verzichten
aber trotzdem möchten wir keines missen,
denn ihre unendliche Dankbarkeit und grenzenlose Liebe,
ist nicht mit Gold aufzuwiegen.

Ingrid Waschke und Familie

Und für den, der immer noch Lust auf Tiere hat,
gibt es diese beiden Links:
http://hufe-pfoten-fell.de
http://4beiner.wordpress.com

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